Eine Segens-Stele für die Senioren und Pflegebedürftigen

Ein kleiner Ersatz und Segenspunkt für viele ausgefallene Begegnungen hat Leon Leibold aus Lautlingen mit den Vinzentinischen Ersthelfern für die Albstädter Senioren- und Pflegeheime geschaffen. Am 1. Mai wurde sie zum ersten Mal ins Haus Lukas mit einer kleinen Segensfeier gebracht. Pfarrer Stier und Diakon Michael Weimer überbrachten auch die Grüße von Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst.

Eine Metallstele mit künstlerischem Talent gefertigt bildet die Mitte des Segenspunktes. Mit Laser ausgeschnitten die Vinz – Zitate: „Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe“, „Erbarmende Liebe erobert die Welt“, Liebe sei Tat“, „Die Liebe ist unendlich erfinderisch“ steht auf der Abschlussplatte eine vom Blumenhaus Krigar gestiftete Blumenschale sowie eine Muttergottes und eine Hl. Bernadette von Lourdes. Mitfinanziert wurde dieses Vorhaben auch durch Behelfsmundschutzmasken die Heike Weimer nähte und auf dem Lautlinger Wochenmarkt gegen eine Spende abgab.

Die Stele mit Blumenschmuck und Mutter Gottes soll den Mitarbeitern, Bewohner und Angehörigen Wertschätzung, Dankbarkeit und Stärkung geben und zeigen, dass man guten Wünschen und Gedanken und im Gebet verbunden ist auch wenn man gerade auch nicht persönlich zusammenkommen kann. Pfarrer Uwe Stier segnete die neue Vinz – Stele und die Mutter Gottes zusammen mit Diakon Michael Weimer und Doris Schreyeck von den Vinzentinischen Ersthelfer Albstadt. Die Stele wird nun ca. eine Woche im Haus Lukas bleiben und dann in die weitere Senioren- und Pflegeheime weitergehen.

Da in den Senioren- und Pflegeheimen derzeit noch keine Gottesdienste gefeiert werden dürfen, hat Diakon Weimer für die Bewohner ein Gebetsheft mit Liedern zusammengestellt, dass zusammen mit einem persönlichen Schreiben von Bischof Gebhard Fürst ausgeteilt wurde.

Bericht und Fotos - Heiko Peter Melle / Video - Michael Weimer