Karfreitag in St. Gallus (Albstadt-Laufen)

Zum ersten Mal haben die Ministranten der katholischen Kirchengemeinde St. Gallus in Laufen an Karfreitag den Osterbrauch des Ratschens vor der Kirche durchgeführt.
Dabei wurde mit Hilfe einer Ratsche jeweils um 12 und um 18 Uhr, das Angelusgeläut ersetzt, da an Karfreitag keine Glocken läuten.
Ebenso wurde um 15 Uhr mit dem Ratschen die Todesstunde Jesu bekannt gegeben.
Aufgrund der aktuellen Lage waren die Ministranten jeweils nur zu zweit, mit geforderten Abstand oder als Familie zum Ratschen eingeteilt.
 

Jahreshauptversammlung des Theatervereins Heilig-Kreuz

1. Vorstand und Schriftführerin im Amt bestätigt

Am Freitag, den 13.03.2020 fand die diesjährige Hauptversammlung des Theatervereines statt. Im Saal der Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde begrüßte Vorstand Justin Stannage die Mitglieder. Nach einem Totengedenken an verstorbene Mitglieder, ließ Herr Stannage das vergangene Jahr revue passieren. Er berichtete von den Aufräumaktionen im Lager und der tollen Theatersaison 2019. Auch die Weihnachtsfeier erwähnte er nochmals lobend. Einen kleinen Ausblick für das Jahr 2020 gab er auch. Bereits jetzt sind alle Termine der Saison 2020 auf der Homepage zu finden.
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Aufräumaktion, auch ein Bewirtungsdienst beim Kirchenkonzert mit Oswald Sattler sowie ein Beitrag beim großen Fest der Seelsorgeeinheit stehen auf dem Programm.
Im Juni begibt sich der Theaterverein auf einen Ausflug in den Schwarzwald.
Anschließend berichtete der Spielleiter Markus Beisel über die vergangene und erfolgreiche Saison mit dem Stück "Alberto der Rammler". Nach Markus Beisel folgte der Bericht des Kassierers Rudolf Kaufmann und der Bericht der Kassenprüfer. Der Verein steht auf soliden Füßen. Die Mitgliederversammlung nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor, diese wurde Einstimmig entlastet. Die Wahl des 1.Vorstandes Justin Stannage wurde einstimmig vollzogen, sowie auch die Wahl der Schriftführerin Michaela Buckenmaier. Beide nahmen die Wahlen an und die Sitzung wurden mit verschiedenen Themen beendet.

Neujahr in den Bergen

Zahlreiche Gäste durfte das Team des Alpenhof St Martins über Silvester und in der Neujahrswoche begrüßen. Tagsüber stand Spaß auf der Piste auf dem Programm. Sei es beim Ski- oder Snowboardfahren, beim Wandern oder Rodeln. Das gute Wetter hat die Teilnehmer der Freizeit des Klösterle – Vereines regelrecht auf den Sonnenkopf gezogen. Die Verpflegung im Haus und auf der Piste übernahm Thomas Vogler. Das Freizeiten - Team sorgte sich aber auch um das Programm nach dem Skifahren. Meditationen und Impulse, Spiele und Basteln für die Kids und ein toller Silvesterabend mit einer Apresskibar im Innenhof rundete die Woche ab. Ein Highlight für die Gäste der Neujahrswoche war sicherlich das große Neujahrsfeuerwerk in Klösterle, das von einer alten Eisenbahnbrücke abgefeuert wurde und in der Bergwelt eine herrliche Kulisse hatte.

Vinz – Kinder brachten Nahrungsmittel soviel jede(r) tragen konnte

Miteinander teilen, aufeinander achten ist im Vinz-Unterricht bei der Ignaz-Demeter-Schule in Lautlingen ein ganz zentrales Thema, was das ganze Schuljahr die Kinder begleitet.So machten sich die Vinz-Kinder auf den Weg zum Tafelladen und brachten Mehl, Zucker und Milch. Auch war es ihnen wichtig, dass etwas süßes, ganz speziell für die Kinder dabei ist!

Diözese zeichnet "Vinz-Oase" aus

Das Projekt "Vinz-Pflegewerkstatt-Oase" der Kirchengemeinden in der katholischen Seelsorgeeinheit Ebingen, Lautlingen, Margrethausen und Talgang erhält den mit 1000 Euro dotierten Innovationspreis "just-Geistesblitz" der Jugendstiftung "just" der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stiftung honoriert damit laut eigener Aussage die Nachhaltigkeit des Projekts; außerdem schießt sie 5000 Euro aus ihrem Fördertopf "Weitblicker" zu. Bei der "Vinz-Pflegewerkstatt-Oase" handelt es sich um ein Begegnungszentrum für junge und alte Menschen, das im und um das ehemalige katholische Pfarrhaus entstehen soll. Die Eröffnung ist für den 21. Juni 2020 vorgesehen; der Preis wird am Montag, 6. Januar, im Dreikönigsgottesdienst in der Lautlinger Pfarrkirche überreicht.

Von Schwarzwälder Bote 06.12.2019 - 19:23 Uhr

Berichte zur Verleihung im Festgottesdienst am 06.01.2020

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-gottes-auftrag-wird-weiterhin-gehoert.84a8e11f-850d-4f0a-b5b4-3bcfbe83a773.html

https://www.zak.de/Nachrichten/Auszeichnung-fuer-Vinz-Projekte-Die-Macher-hinter-den-Angeboten-brennen-fuer-ihre-Aufgaben-139410.html

 

 

Der schönste Lohn: strahlende Augen

Gemeinsam Geselligkeit pflegen und dabei Gutes tun: Was an Dienstagabenden im Klostersaal in Margrethausen geschieht, ist ein perfektes Beispiel für eine Win-Win-Aktion. Da kommt sogar der Bischof Nikolaus gerne vorbei.

Dienstagabend gegen 19 Uhr, im 14-tägigen Rhythmus, Klostersaal Margrethausen: An die dreißig Frauen versammeln sich im weiten Rund, bewaffnet mit spitzen Nadeln, mit denen sie gezielt hantieren. Nein, es handelt sich nicht um eine konspirative Vereinigung rebellischer Amazonen – es sind die Albstädter Strickerfrauen, die alles Andere als Böses im Schilde führen.

Eigentlich sind sie Mitglied beim Verein Sockenstrickervereinigung Hechingen, der nach dem Tod seines Gründers Wolfgang Zwerger von dessen Tochter Henrike geführt wird. Beim Stricken und manchmal auch beim Häkeln bleiben die Albstädter aber unter sich. Daniela Wäschle, Sprecherin der Strickerfrauen, erzählt nicht ohne Stolz, dass alles bei ihr zu Hause in ihrem Wohnzimmer mit wenigen Strickerinnen begann, doch die Gruppe wuchs schnell und wechselte in den Klostersaal in Margrethausen – inzwischen machen 36 Frauen mit.

Doch am letzten Strick-Dienstag des Jahres ist es doch ein bisschen anders als gewohnt: Kerzen brennen auf den Tischen, es gibt Gebäck, eine Weihnachtsfeier ist angesagt und es liegt eine Spannung in der Luft: Alle warten auf einen Mann, einen heiligen gar. Das ist aber noch lange kein Grund, die Nadeln zur Seite zu legen.

Es pocht an der Tür, der Nikolaus erscheint höchstpersönlich. Schnell wird klar, dass Diakon Thomas Vogler unter dem Gewand steckt, und es ist auch logisch, dass der nicht einfach einen Weihnachtsmannklamauk veranstaltet, sondern die Person, die er verkörpert, auch erklärt und einen Vergleich zieht, den alle gerne hören: So wie der Heilige aus Myra in der fernen Vergangenheit mit kleinen Geschenken die Armen erfreute, so sorgen die Strickerfrauen durch ihre Produkte für glänzende Augen bei Kindern, denen es gesundheitlich oder auch finanziell nicht so gut geht.

Was der Nikolaus aber auch erwähnt und als ungemein wichtig erachtet ist die wirklich tolle Gemeinschaft der Frauen. "Ihr seid eine lustige Gruppe", lobt er, "die viel gemeinsam unternimmt, in erster Linie aber Gutes tut und bewirkt."

Fast 8000 Euro in einem Jahr – die Zahlen können sich wahrlich sehen lassen.

iese guten Taten kann Daniela Wäschle auch mit Zahlen belegen: Als Reinerlös haben die Frauen im vergangenen nahezu 8000 Euro erstrickt. Zusammengekommen ist das Geld durch private Verkäufe, ständige Präsenz bei "Spielwaren Klein" in Tailfingen, in "Karins Spinnstube" und im "Kirchenlädle" im Ebinger Marienheim, vor allem aber durch den Besuch verschiedener Märkte. Das alles habe dann den positiven Effekt, dass die Sockenstrickervereinigung auch öffentlich wahrgenommen werde.

Bei den Zusammenkünften strickt keine der Frauen für den Eigenbedarf, das wird höchstens in der heimischen Stube erledigt. Beim Dienstagstreff geht es darum, Söckchen, Socken, Mützchen oder Babydecken aus einem Knäuel Wolle zu zaubern. Auch in diesem Jahr waren die überaus beliebten Adventskalender wieder der Renner. In die Kinderklinik nach Tübingen geht ein Teil der Erlöse, doch ist die Liste der unterstützten Institutionen lang: Das Kinderhospiz St. Nikolaus im Allgäu und das Kinderhospiz in Stuttgart, die Obdachlosenhilfe Tübingen-Balingen, Frühchenstationen in ganz Deutschland, die "Aktion Schirm" und die Russlandhilfe profitieren. Die Wolle wird zum Teil aus dem Reingewinn finanziert, oft aber auch aus der eigenen Tasche. Manchmal werden auch Knäuel gespendet.

Um die Waren an die Kundschaft zu bringen, scheuen die Frauen keine Mühen. Männer – mit Ausnahme des Nikolaus – wurden in Albstadt bei den Strickabenden allerdings noch keine gesichtet. Aber abgewiesen würde keiner, wie Daniela Wäschle versichert.

Weitere Informationen: erteilt Daniela Wäschle unter Telefon 07434/26 72 oder E-Mail danielawaeschle@yahoo.de. Bei ihr können Interessierte auch wollige Erzeugnisse bestellen und Wolle spenden.

Nach Gymnastik lässt Hubertus grüßen

Einen ganz besonderen Morgen bescherte Susi Hofele, mit ihrem Ehemann Eckhard Hofele den Teilnehmer(innen) von Vinz – Bewegung / Fit mit Susi. Eckhard Hofele ist nicht nur leidenschaftlicher Jäger, auch im Kochen kommt sein Talent in wunderbarer Weise zum Vorschein. So plante er zusammen mit seiner Frau Susi, dass es am vergangenen Donnerstag innerhalb der Begegnung Vinz – Bewegung / Fit mit Susi ein Rehragout alla Ecke zum Mittagessen geben soll. Kaum ausgesprochen, sagte das Helferteam der Veranstaltung um Susi Hofele ihre Unterstützung zu. So wurde das Rehragout in hausgemachte Spätzle, Semmelknödel, Serviettenknödel, Blaukraut, Birnen und Preiselbeeren gebettet und zum Abschluss gab es noch einen leckeren selbstgemachten Nachtisch. Vor dem gemeinsamen Essen war selbstverständlich Gymnastik angesagt und direkt vor dem Essen blies Jäger Hofele mit seinem Jagdhorn den Mittagstisch als eröffnet.

Nähere Infos und Anmeldung zu diesem Vinz – Projekt können Sie jederzeit bei Diakon Michael Weimer, Tel. 07431 / 763869 oder Susi Hofele Tel. 07431 / 72993

Viele leuchtende Augen beim Martinsspiel

Die Kirchengemeinde St. Hedwig lud zum Martinsumzug ein. Zuerst ging es in den Schulhof der Schalksburgschule, in dem man die Geschichte des heiligen Martins nachspielte. Da die Geschichte spannend und mit einem großen Pferd nachgespielt wurde,  leuchteten nicht nur die vielen schönen Laternen der Kinder, sondern auch die Kinderaugen. Umrahmt wurde der Laternenumzug von einer kleinen Gruppe des Musikvereines Pfeffingen. Diakon Vogler erzählte während dem Spaziergang, der dann wieder zurück zur Hedwigskirche führte, ein paar Geschichten des Heiligen. Der Klösterle – Verein bot zum Abschluss noch einen Imbiss an mit warmen Getränken und Würstchen. Während die Kinder noch das Pferd streicheln durften, unterhielten sich die Eltern beim Glühwein und Punsch.

Auf den Spuren von Sankt Martin

Die Schülerinnen und Schüler der Ignaz-Demeter-Schule feierten unter dem Motto: Wie Sankt Martin möchte ich teilen“ einen Schülergottesdienst in der Johannes der Täufer Kirche Lautlingen, wozu sie sich zusammen mit ihren Lehrerinnen verschiedeneLieder und Texte vorbereitet hatten. Im Anschluss an den Gottesdienst lud Diakon Michael Weimer die Kinder in die Vinz – Pflegewerkstatt – Oase zu einem gemeinsamen Frühstück ein, welches von einem Helferteam liebevoll zubereitet wurde.

Der nächste Schülergottesdienst findet am 19. Dezember 2019, um 8.15 Uhr in der Pfarrkirche statt.

Wunderbare Begegnung beim gemeinsamen Singen

Der Vinz – Seniorenprojektchor, welche von den Vinzentinischen Ersthelfern Albstadt, um Diakon Michael Weimer, zusammen mit Kirchenmusikdirektor Rudolf Hendel und den Senioren- und Pflegheimen gegründet wurde lässt die Gemeinschaftsräume bei jeder Begegnung „fast aus den Nähten platzen“, so sehr ist es bei den Senioren und Betreuungskräften beliebt. Nicht nur das einzigartige Singen mit Herrn Hendel, die sehr schön untermahlte Bilderpräsentation zu den Liedern von Frau Doris Schreyeck , auch die herzliche Begrüßung und die liebevoll zubereitete Häppchen, von den jeweiligen Gastgebenden Einrichtungen erfreuen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr.

Beeindruckend ist auch, dass von den Gemeinden Sängerinnen und Sänger zum Singen dazukommen und Freude, Wertschätzung und ihre Stimme zu den Menschen tragen. Das nächste Singen findet am Mittwoch, den 18. Dezember 2019 im Seniorendomizil Haus Lukas in Ebingen, Bleuelwiesenstr. 5 statt. Die Beste Nachricht für die Sängerinnen und Sängerwar, dass Kirchenmusikdirektor Rudolf Hendel auch im kommenden Jahr 2020 den Vinz – Seniorenprojektchor weiterführen wird! Wunderbar!!!

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Nähere Infos erteilt Ihnen gerne Diakon Michael Weimer, Tel. 07431 / 763869

Herr Ortsvorsteher was arbeiten sie?

Die Vinz – Kinder der Iganz – Demeter – Schule besuchten innerhalb des Vinz – Unterrichts Ortsvorsteher Heiko-Peter Melle und Sekretärin Melanie Hetz an ihrem Arbeitsplatz. Die Kinder wollten einen Einblick von der Arbeit bekommen, welche im Ortsamt alles verrichtet wird. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben kamen die Kinder nicht mehr aus dem Fragen heraus.. „Wenn Ihr einmal etwas verliert, dann könnt ihr ins Ortsamt kommen, vielleicht wird es dann hier bei uns abgegeben“, sagte der Ortsvorsteher und zeigte auf die „Fundgrube“ was sich so angesammelt hat. Wünsche hatten die Kinder viele: ein Kletterhaus beim Spielplatz, usw.

Beeindruckt waren die Kinder auch, als Herr Melle den Kindern erzählte, welches Haus früher als Schule genützt wurde. Es war für Kinder und die Mitarbeiter vom Ortsamt ein ganz besonderer Besuch, der sich irgendwann einmal bestimmt wiederholen wird und wer weiß vielleicht wird auch einmal eines der Kinder Ortsvorsteher oder ein Mitglied im Ortschaftsrat…